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WG-Mitbewohner finden: So wählst du richtig (und bereust es nicht)

Hommis

Eine WG zu finden ist schwierig. Gute Mitbewohner zu finden ist noch schwieriger. Eine funktionierende WG kann eine bescheidene Wohnung zu einem echten Zuhause machen; eine schlecht zusammengestellte kann selbst die schönste Wohnung unerträglich machen. Der Schlüssel liegt darin, vor der Unterschrift klug zu wählen — nicht darin, Probleme nachträglich zu lösen.

Dieser Leitfaden gibt dir die praktischen Werkzeuge, um gut zu wählen: Was du fragen solltest, welche Zeichen du suchen musst und wie du das Match-System von Hommis nutzt, um Menschen zu finden, die wirklich zu dir passen.

Warum wir bei der Mitbewohnerwahl falsch liegen

Die meisten WG-Probleme entstehen nicht durch schlechte Menschen, sondern durch unvereinbare Erwartungen und Gewohnheiten, die niemand rechtzeitig angesprochen hat:

  • Einer steht früh auf, der andere geht um 3 Uhr morgens schlafen.
  • Einer putzt jede Woche, der andere "wenn es nötig wird".
  • Einer bevorzugt Ruhe, der andere hat mehrmals pro Woche Freunde zu Besuch.
  • Einer zahlt die Miete am 1., der andere ist immer zu spät.

Keiner dieser Konflikte ist für sich allein unverzeihlich, aber wenn niemand darüber spricht, bevor man zusammenzieht, werden sie zur täglichen Spannungsquelle.

Die Fragen, die du vor der Entscheidung stellen solltest

Ein ehrliches 20-minütiges Gespräch kann dir monatelangen Ärger ersparen. Das sind die aufschlussreichsten Fragen:

Zu den Zeiten:

  • Wann stehst du normalerweise auf und gehst schlafen unter der Woche?
  • Arbeitest du von zu Hause oder in einem Büro?
  • Hast du Schichtarbeit oder aktive Wochenenden?

Zum Putzen:

  • Wie organisierst du das Putzen? Hast du eine feste Routine oder machst du es nach Bedarf?
  • Welches Ordnungsniveau findest du in den Gemeinschaftsräumen angenehm?

Zum Sozialleben in der Wohnung:

  • Hast du oft Besuch? Wie häufig?
  • Veranstaltest du Partys oder Treffen in der Wohnung?

Zu gemeinsamen Finanzen:

  • Wie möchtest du gemeinsame Kosten (Wasser, Strom, Internet) handhaben?
  • Hast du schon einmal in einer WG gewohnt? Was hat funktioniert und was nicht?

Zu deinen spezifischen Bedürfnissen:

  • Hast du Allergien, besondere Ernährungsgewohnheiten oder wichtige persönliche Regeln?
  • Hast du ein Haustier oder planst du, eines anzuschaffen?

Du musst niemanden verhören — aber diese Punkte natürlich im Gespräch anzusprechen, gibt beiden Seiten ein viel realistischeres Bild voneinander, bevor ihr euch festlegt.

Warnsignale, die du nicht ignorieren solltest

Diese Verhaltensweisen während der Suche kündigen oft spätere Probleme an:

Ausweichen bei konkreten Fragen: Wenn jemand auf jede Frage antwortet "Ich bin bei allem sehr flexibel" ohne Details zu nennen, ist er wahrscheinlich nicht ganz ehrlich. Echte Flexibilität zeigt sich in konkreten Antworten, nicht in generischen Aussagen.

Kurzfristige Absagen: Wenn jemand die Besichtigung dreimal absagt, sehr spät kommt ohne sich zu entschuldigen oder tagelang nicht auf Nachrichten antwortet, wird sich dieses Verhalten nicht verbessern, wenn ihr zusammen wohnt.

Übermäßiger Druck zum schnellen Abschluss: "Sag mir heute Bescheid, sonst vermiete ich es jemand anderem" ist ein Zeichen für künstlichen Druck. Gute Mitbewohner müssen dich nicht zur Entscheidung drängen.

Offensichtliche Lebensstil-Unvereinbarkeiten: Wenn du Nachtschichten arbeitest und die andere Person am Wochenende Partys veranstaltet, müsst ihr euch nicht unsympathisch sein, damit das Zusammenleben zum Problem wird.

Spricht schlecht über alle früheren Mitbewohner: Wenn jemand sagt "Ich hatte mit allen früheren Mitbewohnern Probleme", ist die gemeinsame Variable diese Person.

Wie das Match-System von Hommis die Auswahl verbessert

Der große Vorteil beim Suchen von Mitbewohnern mit Hommis ist, dass das Match den Kontakt filtert: Du sprichst nur mit Personen, die bereits Interesse daran gezeigt haben, mit dir zu wohnen (oder dir ihr Zimmer zu vermieten). Das eliminiert das typische Rauschen aus Facebook-Gruppen oder Portalen, bei denen du 20 Nachrichten sendest und 2 Antworten bekommst.

So funktioniert der Prozess bei Hommis:

  1. Vervollständige dein Profil mit einem Foto und einer kurzen Beschreibung: wer du bist, welche Art von WG du suchst, ungefähre Zeiten und Gegend. Je vollständiger, desto besser die Match-Qualität.
  2. Swipe auf Profile, die dir kompatibel erscheinen.
  3. Wenn es ein gegenseitiges Match gibt, öffnet sich der Chat. Von dort aus kannst du die Schlüsselfragen vertiefen, bevor ihr euch persönlich trefft.
  4. Persönliches Treffen oder Videoanruf, um zu prüfen, ob die Chemie auch im echten Leben stimmt.

Das sichtbare Profil sorgt dafür, dass beide Seiten etwas übereinander wissen, bevor die erste Nachricht kommt. Das verändert die Qualität des ersten Gesprächs komplett.

Die Besichtigung: Was du prüfen solltest

Wenn du mit jemandem gesprochen hast und er gut zu passen scheint, besichtige die Wohnung (persönlich oder per Videoanruf) und nutze die Gelegenheit:

  • Die aktuellen Mitbewohner kennenzulernen, falls vorhanden: Wie ist die Stimmung untereinander?
  • Den tatsächlichen Zustand der Wohnung zu sehen: Sauberkeit, Zimmer, Bad, Küche, Gemeinschaftsräume.
  • Nach den tatsächlichen Nebenkosten zu fragen, nicht nur der Miete.
  • Den Vertrag vor der Unterschrift zu prüfen: Steht dein Name darin? Laufzeit? Kündigungsbedingungen?

Eine gut genutzte 30-minütige Besichtigung ist mehr wert als wochenlange Nachrichten.

Wenn das Zusammenleben nicht funktioniert

Manchmal ändern sich die Umstände, auch wenn du gut gewählt hast. Bei Spannungen:

  1. Direktes Gespräch ohne Drama: Die meisten WG-Konflikte lösen sich durch klares Reden. "Ich kann schlecht schlafen, wenn es nach Mitternacht laut ist" ist viel wirksamer als wochenlang Groll aufzubauen.
  2. Regeln schriftlich festhalten: Wenn etwas wiederkehrend zu Konflikten führt (Putzen, Kosten, Besuch), schlage vor, es gemeinsam aufzuschreiben. Eine informelle Vereinbarung per Chat hilft schon sehr.
  3. Wissen, wann man geht: Wenn keine Lösung möglich ist, lies deinen Mietvertrag, um zu verstehen, wann und wie du ohne rechtliche oder finanzielle Komplikationen ausziehen kannst.

In einer WG zu wohnen ist eine der klügsten Möglichkeiten, in einer teuren Stadt zu leben. Mit dem richtigen Mitbewohner kann es sogar eine bereichernde Erfahrung sein. Mit dem falschen kann es ein sehr langes Jahr werden. Von Anfang an gut zu wählen ist immer die beste Zeitinvestition.

Lade Hommis im App Store oder bei Google Play herunter und finde deinen idealen Match.

Häufig gestellte Fragen

Welche Fragen sollte ich stellen, bevor ich mit jemandem eine WG bilde?
Die wichtigsten: Wie sind deine üblichen Zeiten? Wie gehst du mit dem Putzen um? Hast du oft Besuch? Arbeitest du von zu Hause? Diese Fragen offenbaren viel über die echte Kompatibilität.
Wie erkenne ich, ob jemand ein guter WG-Partner ist, bevor ich mit ihm zusammenziehe?
Ein 15–20-minütiges Gespräch persönlich oder per Videoanruf gibt viele Hinweise: Beobachte, ob die Person pünktlich ist, klar antwortet, kompatible Zeiten hat und offen gegenüber dem WG-Leben ist. Die deutlichsten Warnsignale: Ausweichen bei konkreten Fragen oder Versprechen, die zu gut klingen.
Ist es besser, Mitbewohner über eine App oder über Facebook-Gruppen zu finden?
Apps wie Hommis haben den Vorteil, dass das Match-System filtert: Du kommst nur in Kontakt mit Personen, die auch Interesse daran gezeigt haben, mit dir zu wohnen. Facebook-Gruppen haben mehr Volumen, aber weniger Filter — das führt zu vielen unbeantworteten Nachrichten.
Was tun, wenn ich mich mit meinem Mitbewohner nicht verstehe?
Zunächst ein ruhiges, direktes Gespräch über das, was nicht funktioniert. Wenn keine Lösung möglich ist, lies deinen Mietvertrag durch, um zu verstehen, wann und wie du ausziehen kannst. Zahle die Miete nie aus, während du nach einer Lösung suchst — das kann deine rechtliche Situation weiter erschweren.

So funktioniert die App

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